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Erstellt am: 18.09.2018



Liebe/r Interessent/in,
wir freuen uns, dass Sie sich für eine unserer Katzen interessieren.
Leider müssen wir aus aktuellem Anlass auf zwei Punkte besonders hinweisen, die eigentlich selbstverständlich sein sollten:
Wenn Sie einen Vertrag unterschreiben, halten sich natürlich auch alle Vertragspartner an die Vertragsbedingungen. Dies erfordert auch, dass Sie sich unsere Verträge im Vorfeld aufmerksam durchlesen. Unsere Verträge sind alle von unserer Rechtsanwaltskanzlei ausgearbeitet worden und dienen einzig dem Schutz unserer Tiere, deswegen sind sie grundsätzlich nicht verhandelbar. Sollten Sie mit unseren Bedingungen nicht einverstanden sein, sehen Sie bitte von einer Anfrage ab!
Seien Sie sich bewusst, dass Sie mit der Übernahme eines Tieres die Verantwortung für ein ganzes Katzenleben übernehmen und wir erwarten von Ihnen, dass Sie diese auch wahrnehmen. Leider kommt es immer wieder vor, dass Katzen bei auftauchenden Problemen viel zu leichtfertig an uns zurückgegeben werden.
Sollten Sie Interesse an einer Adoption haben, lesen Sie sich bitte unseren Vermittlungsablauf sowie den Übernahmevertrag auf der Seite www.anaa-katzen.de VOR Anfrage durch; einige Fragen können damit im Vorfeld geklärt und Probleme vermieden werden. Wir vermitteln unsere Tiere deutschlandweit und erwarten von unseren Übernehmern, dass sie bereit sind für die Abholung des Tieres, welches oftmals selber schon eine lange Reise hinter sich hat, auch weite Strecken zurückzulegen.
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Schreck (geb. 03/2017) teilte die erste Zeit seines Lebens das Schicksal unzähliger anderer Straßenkatzen Bulgariens. Mutterseelenallein irrte er durch das kleine Städtchen Veliko Turnovo und suchte in einem Hauseingang Schutz. Zu dem Zeitpunkt war der kleine Tiger erst 4-5 Monate alt.
Immer wenn Menschen das Gebäude betraten oder auch verließen bettelte er herzerweichend um ein wenig Futter. Einige Menschen hatten Mitleid mit dem kleinen Kater und gaben ihm etwas zu essen, andere aber, die den Straßenkatzen nicht wohlgesonnen waren, verscheuchten ihn. So vermuten die bulgarischen Tierschützer auch, dass er eines Tages bei dem Betteln um Futter einen Tritt gegen den Kopf bekommen hat, denn ihnen wurde berichtet, dass Schreck Blut im Gesicht hatte und auch einige Tropfen auf dem Boden des Einganges gefunden wurden.
Leider sind die Pflegeplätze im Ausland und auch in Deutschland immer sehr begrenzt, sodass Schreck zunächst keine Aufnahme finden konnte, denn nur die Notfälle können im besten Fall immer direkt untergebracht werden, die anderen müssen leider zunächst auf der Straße bleiben. Trotz seiner Verletzung zählte der kleine Kater noch nicht zu den Notfällen, bis eines Tages ein Passant mit seinem Hund Schrecks Weg kreuzte. Der Hund versuchte ihn zu attackieren, während der Besitzer tatenlos zusah.
So hatte der Tigerkater Glück im Unglück, denn der Bruder unser bulgarischen Tierschutzkollegin nahm ihn nun umgehend mit nach hause, um ihn vor weiteren Angriffen durch Passanten oder Hunde zu schützen.
Nachdem Schreck sich einen der begehrten Pflegeplätze sichern konnte, wurde er zunächst in einer Tierklinik gründlich durchgecheckt. Natürlich hatte er in seinem Straßenleben einige Parasiten angesammelt und wurde schnellstmöglich davon befreit. Sonst befand er sich aber in einem guten Gesundheitszustand und auch der vermeintliche Tritt gegen den Kopf scheint keine Schäden hinterlassen zu haben. Zwar war er sehr dünn und wollte auch anfangs nicht so recht zunehmen, mittlerweile hat er aber deutlich an Gewicht gewonnen, auch wenn der kleine Kater für sein Alter immer noch recht schlank ist.
Die Tierschützer vor Ort teilten uns mit, dass sein Aussehen nicht unbedingt dem gängigen Schönheitsideal entspreche, was ihm dort den Namen „Schreck – the ugly boy“ eingebracht hat. Sein Körper und auch seine Gliedmaßen seien etwas „langgezogen“, was nicht unbedingt attraktiv erscheine. Letztlich macht ihn das aber zu etwas ganz besonderem und entscheidend ist ja ohnehin sein Charakter.
Schließlich ist unser kleiner Kater lieb und nett zu Menschen und anderen Katzen. Selbst fremden Menschen gegenüber zeigt er keine Scheu und ist stets aufgeschlossen. Zwar liebt er es auch zu spielen, aber für sein Alter lässt er es dabei doch eher ruhig angehen und tobt nicht so ausgelassen.
Auch Hunde hat er bereits kennengelernt und trotz seiner schlechten Erfahrungen auf der Straße, verhält er sich ihnen gegenüber stets freundlich. Nur beim Fressen weiß er sich immer zu behaupten. So bringt er es fertig, selbst gestandenen Katern das Futter direkt aus dem Maul zu klauen. Dabei ist er aber nie aggressiv, sondern einfach nur ein wenig unverschämt.
Offensichtlich fühlt sich der Kleine auf seiner neuen Pflegestelle pudelwohl und ist sogar auch technisch versiert.





Für den kleinen Schreck wünschen wir uns ein Zuhause in reiner Wohnungshaltung. Einen gesicherten Balkon zum Sonnenbaden würde er sicher auch genießen, dies ist aber keine Bedingung für eine Vermittlung. In seinem neuen Zuhause soll außerdem bereits altersgerechte Katzengesellschaft auf ihn warten.
Schreck sitzt nun auf gepackten Koffern und ist bereits geimpft, gechipt, kastriert und FIV/FeLV negativ getestet.

J. Lindner
05724 – 905 33 57
(Rückruf nur auf Festnetz möglich)
Jana@anaa-katzen.de




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